Das Fertigungsverfahren Vakuumformen
Ein Fertigungsverfahren der Hauptgruppe Umformen
Das Vakuumformverfahren ist gekennzeichnet durch Anwendung eines Vakuums zur Stabilisierung einer Gussform. Beim Vakuumformverfahren wird (in einem vorausgehenden Schritt) mit Hilfe von Unterdruck eine Gussform aus Quarzsand gefertigt. Ein Dauermodell wird mit Düsenbohrungen versehen, um im Anschluss eine Folie über eine Modellhälfte tiefzuziehen. Die kurzzeitig erhitzte Folie ist somit (ver-)formbar und kann konturtreu an das Modell tiefgezogen werden. Daraufhin wird Quarzsand auf das Modell aufgeschüttet und der Formkasten mit einer weiteren Folie abgedeckt. Diese führt zu einer Verdichtung des Formsands durch Unterdruck und zu Reibungskräften zwischen den Sandkörnern, bis eine Hemmung der Sandkörnerbewegung eintritt. Die erzeugte Form kann dann vom Modell abgezogen werden und bildet nach dem Zusammenlegen von Ober- und Unterseite die Formkavität, welche anschließend ausgegossen wird. Bis zum vollständigen Erstarren des Gussteiles nach dem Vergießen wird der Unterdruck zwischen beiden Folien im Ober- und Unterkasten aufrechterhalten. Erst mit dem Entnehmen des fertigen Gussteils wird das erzeugte Vakuum, das bislang zur Stabilisierung der Gussform verwendet worden ist, abgestellt.
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